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Freitag, 10. April 2026, Rhein-Zeitung Kreis Ahrweiler / Lokales
Eigene Gelenke so lange wie möglich erhalten

Said Walid Wahisi (rechts im Bild) hielt vor circa 50 Zuschauern einen Vortrag zum Thema
„Konservative Orthopädie gegen Arthrose“. Foto: Harald TrinkausVortrag über konservative Orthopädie gegen Arthrose
Bad Breisig. Mehr als 50 Personen kamen kürzlich auf Einladung der Senioren-Union Kreis Ahrweiler im Seniorenzentrum St. Josef in Bad Breisig zu einer Informationsveranstaltung über Arthrose. Der Orthopäde Said Walid Wahisi aus Bad Neuenahr referierte über die konservative Orthopädie, deren Ziel es ist, die eigenen Gelenke möglichst lange zu erhalten. Dabei schlägt er die Brücke zwischen bewährten Naturheilverfahren und modernster Diagnostik. Lebendig und anschaulich, unterstützt durch Bildmaterial, erklärte Wahisi das Wesen der Arthrose. Die Kernbotschaft: Jeder Mensch bekommt sie.
Doch Zeitpunkt und Intensität variieren stark. Er erläuterte die verschiedenen Ursachen, die vier Schweregrade der Gelenkveränderung sowie die typischen Begleiterscheinungen in den einzelnen Stadien. Besonders wichtig ist hierbei eine präzise Diagnostik, um einen individuellen Therapieplan erstellen zu können.
In seinem Vortrag zeigte Wahisi ein breites Spektrum an Möglichkeiten auf, bevor ein künstlicher Gelenkersatz in Betracht gezogen werden muss. Bewegungs- und physikalische Therapie bilden die unverzichtbare Basis. Medikamente und Injektionen dienen der Schmerzlinderung und Entzündungshemmung. Hilfsmittel wie Orthesen können die Ge‐ lenke im Alltag entlasten und stabilisieren. Operationen sollten laut Wahisi stets die letzte Option sein.
Sein persönliches Fazit lautet: So lange wie möglich konservativ behandeln. Ein entscheidender Faktor sei hierbei der eigene Lebensstil. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und die richtige Form der Bewegung seien die besten Verbündeten im Kampf gegen den Gelenkverschleiß.
Abgerundet wurde der Abend durch Informationen zur Osteoporose. Said Walid Wahisi gab hier konkrete Empfehlungen zur Vorsorge. Aufgrund der hormonellen Veränderungen in der Menopause sollten sich Frauen bereits ab 50 Jahren untersuchen lassen, Männer ab dem 60. Lebensjahr. red
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